Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ren Wind, und kamen in wenigen Tagen ſo weik⸗ daß wir eines Abends ſchon die Afrikaniſche Kuſte erblickten. Um nicht zur ungelegenen Zeit unter die tuͤrkiſche Flotte zu gerathen, ſtrichen wir die Segel, und wollten ſitzen bleiben; allein— war es ein Ver⸗ ſehen der Schiffsleute, oder eine andere Urſache— andern Morgen befanden wir uns 30 Meilen vom rechten Weg entfernt. Wir mußten deßwegen nach dem Cap de Toiure ſchiffen, das 12 Meilen von Tripoli liegt; daſelbſt fanden wir vier tuͤrkiſche Ga⸗ leeren, welche hier im Hinterhalte lagen. Wir grüß⸗ ten nach Schiffs⸗Gebrauche und ſchifften dann auf ie Armade des Baſcha ſelbſt los, die nunmehr eine Meile von der Stadt lag. Unſer Geſandter ſchickte den von Cotignak zum Baſcha, um ihm unſere An⸗ kunft anzuzeigen. Er kam bald wieder zuruͤck, und mit ihm erſchienen einige der vornehmſten Tuͤrken. Sie follten den Geſandten empfangen, und ihn zu ihrem Herrn geleiten. Der Gefandte ſetzte ſich alſo mit etlichen Dienern in ein Schifflein, und fuhr hin⸗ uder. Der Baſcha empfing ihn ſehr freundlich, und ſtellte ſich, als ob ihm ſeine Ankunft ſehr angenehm waͤre. Nach einiger Zweiſprache kehrte erſterer wie⸗ der zu uns zuruͤck, der Baſcha aber ſchickte 25 Ham⸗ mel, und andere friſche Speiſen, uns zur Labung. Wir wurden hierauf den ganzen Tag von vielen Tür⸗ ken und Renegaten beſucht.

Am folgenden Tage ſchickte von Aramant dem