Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Pferde, welcher aus Einem Stein gehauen ſeyn ſoll. Die Erde, welche in dieſem Garten ſich beſindet, mußte aus andern Orten herbei gefuͤhrt, zum Theil getra⸗ gen werden. Es wachſen aber darin allerlei koͤſtliche Fruͤchte, z. B. Paradis⸗Aepfel, von Größe und Ge⸗ ſtalt der Huͤhner⸗Eier. Der Baum hat Bläͤtter, einen Schuh lang und anderthalb breit. Ferner giebt es Datteln, Birne, Pfirſige, die gemeine und die india⸗ niſche Feige, mit vielen andern wohlſchmeckenden und lieblichen Garten⸗Gewaͤchſen.

Die Luft iſt zur Sommers⸗Zeit wegen der groſ⸗ ſen Hitze etwas ungeſund; man wohnt deßwegen haͤu⸗ fig in Gemaͤchern unter der Erde, um ſich Kühlung zu verſchaffen.

Auch iſt noch ein Hafen gegen Mitternacht, wel⸗ chen die Einwohner St. Pauls⸗Anfahrt nennen; denn dieſer Apoſtel wurde durch Sturm dahin verſchlagen, als ihn Feſtus gebunden nach Rom führte. Als er daſelbſt ausgeſtiegen war, fuhr ihm eine vergiftete Schlange an die Hand, welche aber der Heilige, ohne verletzt zu werden, in das Feuer warf.

XVII. Fahrt nach Tripoli und Beſchreibung dieſer Stadt. Wegen des Großmeiſters von Malta ſchlugen

wir alſo von dort weg die Meeres⸗ ⸗Straße nach Tri⸗ poli ein. Es war am aten Auguſt; wir halten gu⸗