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Baſcha zwei Stuͤck vom beſten Pariſer Scharlach, hol⸗ laͤndiſche Leinwand, und eine kleine, ſehr künſtliche Schlaguhr. Dieſe Geſchenke wurden mit großem Wohl⸗ gefallen aufgenommen. Bald nachher ließ ſich der Ge⸗ ſandte wiederum auf des Baſcha Gakeere fuͤhren, und brachte nun die Bitte zum Vorſchein: daß man, ſeinem Köoͤnige zu gefallen, die Belagerung der Fe⸗ ſtung Tripoli fuͤr dießmal aufgeben moͤchte. Allein Sinas Bafcha ſchlug ihm dieſes kurzweg ab.„Die Maltheſer⸗Ritter, fagte er, haben an meinem Herrn, dem tuͤrkiſchen Kaiſer, ſehr treulos gehandelt. Als ſie Rhodis uͤbergaben, ſchwuren ſie hoch und theuer, ſich nie wieder in Kriegen gegen uns gebrauchen zu laſſen. Allein in allen Kriegen, in welche wir mit dem römiſchen Kaiſer verwickelt ſind, haben wir auch wieder auf der feindlichen Seite die Maltheſer ge⸗ funden. Taͤglich iſt unſer Volk ihren Beleidigungen ausgeſetzt. Deßwegen iſt mir dieſe Flotte gegeben worden, damit ich die Meineidigen deſtrafen, aus Afrika vertreibe, ja, wenn es möglich iſt, ſie ganz vertilge.“
Aus dieſem, und noch vielem andern mochte von Aramant wohl abnehmen, daß ſeine Verwendung hier vergebens ſei; er beſchloß deßwegen, die Sache aufzugeben, deſto ſchneller aber nach Konſtantino⸗ pel zu reiſen, um vielleicht dort, bei dem Kaiſer felbſt, zu erwirken, was ihm der Baſcha nicht ge⸗ währen wollte, Bis dahin, glaubte er, wuͤrde die


