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Am Geſtade des Meeres, unter der Feſtung, findet man ſchöne Korallen, deren Ausbeute Andreas Doria aus Sizilien, um eine große Summe Geldes vom Koͤnige in Beſtand hat. Wir ſahen auch gleich⸗ zeitig ein Schiff aus Marſeille, welches ſolche Ko⸗ rallen aufladen wollte. Der Schiffs⸗Patron ver⸗ ehrte unſerm Geſandten ein Paar vorzüͦgliche Stuͤcke davon.
Noch vor dem Untergang der Sonne ſchifften wir von Bona weg, und als wir durch den Golf auf Cap de Roſa, neben den Inſeln Galita und Simbali fuhren, flog ein Fiſch auf das Verdeck unſerer Galeere. Er hatte die Große, und Laͤnge einer Sardelle, vorne zwei große, hinten etwas klei⸗ nere Fluͤgel, und gegen ſeinen Leib einen verhaͤltniß⸗ maͤßig großen Kopf, mit einem weiten Munde. Die Moren geben dieſem Fiſche den Namen Indole.
Bald hierauf(den 2s8. Juli) kamen wir zur In⸗ ſel Pantalarea, wo wir, widrigen Winds wogen. eine Nacht hindurch liegen bleiben mußten.
XIII. Beſchreibung der Inſel Pantalarea.
Wir hatten die Anker an einem Orte der In⸗ ſel, ſechs Meilen von der Stadt geworfen. Ein Kriegsmann aus derſelben kam auf unſer Schiff, und machte unſerm Geſandten ein Geſchenk mit fri⸗ ſchen Feigen und Weintrauben. Er trug ſie auf ſei⸗


