Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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nem Ruͤcken, in eine Geiß⸗Haut genaͤht, herbei, und hielt uns fuͤr Maltheſer. Er empfing Gegengeſchenke, und wurde von Einem unſerer Trompeter in die Stadt zuruͤck begleitet. Dieſer ſollte den Statthalter der Inſel um die Auslieferung zweier Sklaven er⸗ ſuchen, welche von der Galeere des Ritters von Seure entflohen waren. Dieſe waren zwei von je⸗ nen gefangenen Chriſten, welche das Gluͤck hatten, zu Algier ihrer ſchweren Dienſtbarkeit zu entrinnen, uns aber, da wir ſie auf unſerm Schiffe verborgen hatten, ſo große Gefahr bereiteten. Allein der Trom⸗ beter kam ohne guͤnſtigen Erfolg zurück, man hatte von den Fluͤchtlingen nichts erfahren koͤnnen.

XIV. Die Inſel Pantalarea, vor Zeiten Co⸗ ſyra und Paconia geheißen, iſt ſehr gebirgig, und voll hoher Felſen, hat aber nichts deſto weniger vor⸗ trefflichen Weinbau, viele Baumwolle, Kapern und Feigen. Man ſieht hier viele Wohnungen unter der Erde, welche den Hoͤhlen aͤhnlich, und von den Mo⸗ ren gebaut worden ſind, als ſie noch dieſe Inſel be⸗ wohnt hatten. Am Geſtade des Meeres findet man viele ſchwarze, durchlöcherte, glänzende Steine. Mau hat hier keine Pferde, aber viele Ochſen, womit man den Acker beſtellt; denn es wird auch etwas weniges Getreide gebaut. Davon wird das meiſte aus Sizi⸗ lien geholt, welchem Königreiche die Inſel auch un⸗ terworfen iſt. Merkwuͤrdig ſind noch die Baͤumchen, Vero, oder Ninco genannt. Sie tragen kleine

13tes Baͤndchen, Turkei I. 2. 3