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teſte Sklaverei zu erwarten. Im größten Elende, mit Schlaͤgen und Mißhandlungen aller Art werden ſie zum Feldbau, oder zu andern ſchweren, faſt uner⸗ ſchwinglichen Arbeiten angehalten, woraus leicht zu ermeſſen iſt, warum dieſe Sklaven wie immer zu ent⸗ fliehen ſtreben; alſo auch zu uns ihre Zuflucht ge⸗
nommen haben, wodurch wir aber in ſo große Ge⸗ ffahr gerathen ſind.
Vor der Stadt, gegen Niedergang der Sonne,
findet man viele ſchöne, anmuthige Gaͤrten, mit Bau⸗
men und Fruͤchten edler Art; von vorzüglicher Guͤte ſind die Melonen. Eine andere Frucht nennen ſie Patequa(die Italiener Angurta). Sie iſt im Som⸗ mer und Winter grün, und wird ohne Brod und Salz gegeſſen; denn ſie iſt ſehr ſuͤß wie Zucker, ſehr ſchmackhaft und voll Saft, der lieblich kühlt, und den Durſt loͤſchet. Die Gegend ſelbſt, obwohl ſehr bergig, iſt doch außerordentlich fruchtbar, ſowohl an Wein als an andern Fruͤchten. Es entſpringen da⸗ ſelbſt viele Quellen, und gegen Aufgang iſt ein kleiner Fluß, Savo genannt. Dieſer treibt viele Mühlen, verſieht die Stadt mit friſchem Trintwäſeren und er⸗ gießt ſich zuletzt in die See.
Gegen Matafuſa am Geſtade des Meeres, ſin det man noch einige Spuren von der alten Stadt Tipaſa, welche vor Zeiten von den roͤmiſchen Kai⸗ ſern mit großen Freiheiten iſt begabt geweſen. Hier pflegen die Mohren⸗Weiber und Sklavinnen ihre Ge⸗


