Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ordnung. Sein ganzes Geſchuͤtz, vom Ufer aus, und von den Galeeren wurde zu gleicher Zeit auf uns ge⸗ richtet, er forderte dann nochmals mit allem Ernſte⸗ die Aushaͤndigung der Chriſten⸗Sklaven. Ritter von Seure, nnd Cotignak befanden ſich zu dieſer Zeit noch auf dem Lande, und verlangten, als ſie dieß er⸗ fahren hatten, vor den Konig gelaſſen zu werden; allein man ſchlug es ihnen ab, und der König ſelbſt wollte ſie weder ſehen, noch hoͤren. Daruber, und uber die Zuſammenrottungen des Pöbels in der Stadt geriethen ſie natuͤrlich in ſehr großen Schrecken.

Als der Geſandte die große Gefahr uͤberdacht hatte, in welcher ſowohl er ſelbſt, als ſeine Begleiter ſchwebten, ſtieg er in eigener Perſon an das Land, gieng gerade auf das Schloß zu, und verlangte, vor den König gelaſſen zu werden. Allein auch ihm wurde dieſer Zutritt verweigert. Der Köonig ſchickte dagegen ſeinen Statthalter, mit vielem Hofgeſinde auf unſer Hauptſchiff, welche mit allem Ungeſtuͤmme verlangten, daß man ihnen den Hauptmann Coſta, und ſeinen Vetter Erasmus ausliefere, als Erſatz füͤr den entflohenen Blutsverwandten des Erſtern. Allein ſchon Tags zuvor hatte man dieſem mit Huͤlfe eines Tuͤrken, den man zu beſtechen Gelegenheit fand, in Tuͤrkiſche Kleidung geſteckt, heimlich an das Land gebracht, und ſeinem Herrn wieder zugeführt. Durch Geſchenke und gute Worte ward auch dieſer beſchwichtiget, daß er ſeinem Sklaven verzieh, und

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