Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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148 erhaltenen Unbilden zu beklagen. Dieſe begegneten mir unterwegs, in Begleitung des Caith(erſten

Biſchofs) des Königes, welcher ſeinen Herrn ent⸗

ſchuldigte, und verſicherte, daß alles, was uns Un⸗ angenehmes zugeſtoßen, ohne deſſen Wiſſen und Wil⸗ len geſchehen ſei. Jedoch ſtehe es nicht in ſeiner Macht, die Einwohner der Stadt zu zuüchtigen; denn

dieſe ſtuͤnden nicht unter ihm.,, und haͤtten ihren ei⸗

genen Richter.

Unterdeſſen waren die Tuͤrken fortgefahren, mit Heftigkeit ihre entflohenen Sklaven zu fordern. Der Geſandte wandte alles Mögliche an, ſie zu befriedi⸗ gen, ließ Geld und Geſchenke unter ſie vertheilen. Er ſtellte ihnen noch einmal frei, das Schiff zu un⸗ terſuchen, und alles ohne Hinderniß zu ſich zu neh⸗ men, was ſie glaubten, daß ihnen geboͤrig ſei.— Sie fiengen hierauf die Unterſuchung wirklich an; allein ſie fanden— Nichts. Unzufrieden verließen ſie zu⸗ letzt die Galeere. Allein wir ſahen bald, wie ſich am Ufer Tuͤrken und Mohren in großer Menge zuſam⸗ men rotteten, wohl in keiner andern Abſicht, als ſich zu rächen, oder uns zu plündern. Wir blieben deß⸗ wegen die ganze Nacht wachſam unter den Waffen, jedoch keineswegs ohne großer Beſorgniß.

Am kommenden Tage ſammelte der Koͤnig alle ſeine Soldaten unter die Waffen, beſetzte damit ſeine Schiffe, und ſtellte ſie auch am Lande in Schlacht⸗