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Leute zwang er, das Hauptſchiff des Königs von Al⸗ gier zu beſteigen, obwohl ich mich dieſem heftig wi⸗ derſetzte. Vald mußte ich ſehen, wie ſie unſern Schiffsmann vor meinen Augen in Eiſen ſchmiedeten; mich aber wollten ſie ſo lange als Geiſel und Ge⸗ fangenen zuruͤck halten, bis ihnen alle entflohenen Sklaven ausgeliefert worden waͤren.
Aber unerſchrocken trotzte ich immer noch ihrer Gewalt, fuͤhrte laut und heftig Beſchwerde über dieſe unbillige Behandlung an mir, der ich ein Abgeord⸗ neter des Koͤnigs von Frankreich ſei, und ſtellte ihnen vor, daß jede Schmach, die ſie mir fernerhin zufü⸗ gen wuͤrden, gewiß nicht ungerochen von Seite mei⸗ nes maͤchtigen Herrſchers bleiben würde. Ich ſagte ihnen ferner, daß ich abgeſchickt ſei zu ihrem Könige, und gab ihnen ſo viele gute Worte, daß ſie mich zu⸗ letzt frei ließen. Meinen armen Schiffsmann aber be⸗ hielten ſie zurück. Dieſer wollte verzweifeln, als er mich fortgehen, ſich aber in ſchweren Ketten zuruͤck⸗ gehalten ſah. Nun mußte ich gleichwohl ſelbſt mein Schifflein fuͤhren, war aber ſo glucklich, in kurzer Zeit wieder unſere Galeere zu erreichen. 4
Als ich dem Geſandten meinen Unfall erzaͤhlt hatte, betruͤbte er ſich daruͤber ſehr, fertigte mich jedoch gleich wieder ab, um den Ritter von Seure und Cotignak zu beſtimmen, alles Mögliche anzuwen⸗ den, um zum Könige zu gelangen, und ſich uͤber die


