Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ihm weiter kein Leid zuzufuͤgen verſprach. Allein da⸗ mit war die Sache keineswegs noch vollkommen ab⸗ gethan. Sie bemächtigten ſich mit Gewalt des oben genannten Exasmus, dem ſie die Hauptſchuld dieſer Verwirrung beimaſſen, und wuͤrden ihn auch ohne

weiters, indem ſie ihn ſchon unſerm Schiffe entfuͤhrt

hatten, uͤber ihre Galeere hinaus gehenkt haben, häͤtte nicht der Geſandte, welcher den Charakter des Tuͤrken⸗Volkes, und ihren ſchmutzigen Geitz aus lan⸗ ger Erfahrung kannte, durch Beſtechungen des einen und des andern dieſe uͤble Sache wieder zum Beſten ſo geleitet, daß Erasmus an uns wieder ausge⸗ liefert worden iſt. Jedoch mußte von Aramont ihn vor ihren Augen in Eiſen ſchlagen laſſen, und verſprechen, ihn zu Konſtantinopel nach den dort uͤblichen Geſetzen beſtrafen zu laſen. Erasmus wurde bald nachher von uns zwar wieder auf freien Fuß geſtellt; allein der Schrecken, und die Stock⸗ ſchlaͤge der Tuͤrken, mit denen er waͤhrend dieſes Vor⸗ ganges uͤberhaͤuft worden war, hatten ihn übel zu⸗ gerichtet. 1

Die Wuth des Poͤbels war inzwiſchen keineswegs noch gedaͤmpft. Alles rottete ſich fortwaͤhrend zuſam⸗ men, und ruͤſtete ſich mit Wehren und Waffen. Wir befuͤrchteten, daß auch den Geſandten Uebles begeg⸗ nen möchte, denn derſelbe befand ſich noch am Ufer. Wirklich hatte man ihn auch in die Mitte genommen, auf das köoͤnigliche Schiff geſchleppt, und genöthiget,