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mit vier Waͤnden, und mit Sitzen in Stein gehauen umgeben. Der Fußboden des Beckens war aus aller⸗ lei bunten Steinen zuſammen geſetzt. In demſelben Hofe, an der Mittagsſeite, ſtand ein prachtvoller, waſſerreicher Brunnen, deſſen ſich die ganze, könig⸗ liche Hofhaltung zu bedienen pflegt.
In einer Ecke dieſes Hofes war eine höͤlzerne Stiege, mit ſchoͤnen und breiten Stuffen. Ueber dieſe gelangten wir zu einem herrlichen Saal, deſſen hofe Decke viele Saͤulen aus ſchoͤnſtem Marmor trugen. Der Fußboden beſtand wieder aus bunten Steinen, und in der Mitte war ein niedlicher Springbrunnen angebracht, welcher Leben und Kuͤhlung um ſich ver⸗ breitete. 4
In weißen Damask gekleidet, auf einem ſchö⸗ nen, jedoch nicht viel erhabenen Sitze, erblickten wir hier auch den Koͤnig. Nicht weit von ihm ſtand ſein Capi⸗Aga oder Hofmeiſter, im langen Kleide von Sammt, mit einem ſchoͤnen Turban auf dem Kopfe, und in der Hand einen langen, ſilbernen Stab. Ne⸗ den ihm ſtanden andere Diener, mit gruüͤngefaͤrbten
Staͤben, und hinter dieſen die Sklaven. Dieſe hat⸗
ten eine Kopfbedeckung von karmoiſinrothem Sammt, mit Federn, und an der Stirnſeite mit Steinen be⸗ fetzt.
Als der Geſandte dem Könige ſeine Verbeugung gemacht, und ihm die Hand gekuͤßt hatte, ließ dieſer ihn neben ſich niederſetzen, und empſing in dieſer


