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Schiffsleute hatten faſt alles das Ihrige verloren, und waren bel dem erſten Angriffe mit Schlägen übel empfangen worden.—
VI. Im Angeſichte der Stadt Algier zogen wir unſere Flaggen auf, und richteten das Geſchuͤtz, großes und kleines, in feuerfertigem Stand. Alles Kriegs⸗ volk ſtand in voller Rüſtung und Ordnung auf dem Verdeck, als wir in den Hafen fuhren. Zu gleicher Zeit brannten wir einige Freuden⸗Salven los. Ein gleiches geſchah, uns zum Gegengruße, von der Land⸗ ſeite, durch welchen Alarm der Pöbel aufgeregt, hau⸗ fenweiſe herbei lief, um uns zu beſehen.
Sobald wir das Land betretten hatten, wurde Herr v. Contignak mit ſeinem Geleitsmanne wieder zum Koͤnige geſchickt, um ihm unſere Ankunft anzu⸗ zeigen. Nach kurzer Zeit kum er wieder zuruͤck, und mit ihm mehrere von des Köoͤnigs Beamten und Offi⸗ zieren. Sie entrichteten die Befehle ihres Herrſchers, bewillkommten den Herrn Geſandten, und brachten ihm zum Geſchenke ein tuͤrkiſches Pferd, mit einem ſpaniſchen Sattel belegt, um auf demſelben zum koͤnig⸗ lichen Palaſte zu reiten, welcher in der Mitte der Stadt gelegen iſt. Dieß geſchah ſogleich, und wir andern, welche zur Geſandtſchaft gehörten, folgten ihm. Als wir nun in guter Ordnung in den erſten Schloßhof gekommen waren, fuͤhrte uns der Geleits⸗ mann in den zweiten, welcher etwas kleiner war⸗ In der Mitte deſſelben war ein ſchönes Waſſerwerk,


