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ward, ſegelten wir mit gutem Winde weiter, und kamen ſo, am ſiebenten Tage, nachdem wir Mar⸗ feille verlaſſen hatten, gegen Barbaria, zu einem Orte, Capo de Caſſinos genannt, welcher gegen Niedergang, 15 Meilen von Algier, liegt. Es war bereits die Abend⸗Daͤmmerung eingetreten; weßwe⸗ gen wir unſere Schiffe an Ort und Stelle vor Anker legten.
Zu gleicher Zeit aber ſchickte der Geſandte den Herrn v. Cotignak mit einer Schaluppe zum Kö⸗ nige von Algier, um ihm unſere Ankunft anzuzei⸗ gen. Bald nachher ließen ſich zwei Raubſchiffe auf
dem hohen Meer ſehen, welche mit vollem Segel auf
uns zu kamen. Als ſie aber unſere Galeeren anſich⸗ tig wurden, wandten ſie eiligſt wieder um, und ſchiff⸗ ten Algier zu. Um uns ſodann vor jedem Ueber⸗ falle auf das beſte zu bewahren, blieben wir die ganze Nacht in den Waffen, und hielten gute Wache.
Als nun der Tag wieder angebrochen war, nah⸗ ten wir uns Algier. Da kam uns Herr v. Co⸗ tignak entgegen, und mit ihm ein Geleitsmann, den ihm der König mitgegeben hatte. Denn in der vorigen Nacht war er von den zwei Raubſchiffen, die wir geſehen hatten, gefangen und geplündert wor⸗ den. Als man aber einem Anführer derſelben begreiff⸗ lich machte, daß dieſer Herr zur Geſandtſchaft des Königes von Frankreich gehöre, wurde ihm beinahe
alles Geraubte wieder zuruͤck geſtellt. Allein die armen


