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Alexius erſtaunte uͤber dieſe niederſchlagende Nach⸗ richt, und berathſchlagte ſich mit ſeinem Verraͤther. Dieſer ging zu dem Markgrafen Bonifaz in das Lager, und bat ihn im Namen des ungluͤcklichen Alexius um Huͤlfe. Man wollte ihm den Pallaſt des Kaiſers, die Feſtungen und Thuͤrme einraͤumen,
wofern er ihm in ſo dringenden Umſtaͤnden an die Hand ginge. Der Markgraf nahm die Bedingungen an, und wollte nur noch die uͤbrigen Fuͤrſten zu Ra⸗ the ziehen. Inzwiſchen war der treuloſe Murzuph⸗ lus wieder nach Konſtautinopel entwichen, wo er ſeine ganze Unterredung mit Bonifaz nach ſeiner Art entdekte. Einen großen Auhang erwarb er ſich durch dieſe abſcheuliche Niedertraͤchtigkeit.
In der folgenden Nacht bediente er ſich der Voll⸗ macht, die er hatte, in das Schlafgemach des Kaiſers nach Belieben zu gehen, weckte den jungen Mann auf, und berichtete mit Seufzern: daß Jedermann in der Stadt zu den Waffen gegriffen haͤtte, und auf ihn los⸗ gehen wollte. Der arme, geaͤngſtigte Fuͤrſt ließ ſich hierauf von dem Boͤſewichte an einen entlegenen Ort fuͤhren, wo ſich ſchon vieles Volk befand, welches der Verraͤther dahin beſtellt hatte. Der Kaiſer ward an Haͤnden und Fuͤſſen gefeſſelt, und in ein ſchreckliches Gefaͤnguiß gebracht.— Nun trat M urzuphlus vor das Volk, ruͤhmte ſeine Verdienſte um die Ehre der Griechen, und ward vom Poͤbel als Kaiſer ausgerufen. Jammervolle Schickſale brachte der abſcheuliche Thron⸗


