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lichen Schiffe an die Flotte der Venediger treiben, und die Griechen frohlockten uͤber den hochflammenden Brand. Aber die Haͤnde der Venediger waren behend, ihre Flotte zu retten; die ſiebenzehn Brander gingen zu Grunde, u. hatten den ſchrecklichen Entzweck nicht erreicht.
Aus dieſem Vorfalle nahm der abſcheuliche Mur⸗ zuphlus den Anlaß, ſeinen argwohnloſen Alerius gaͤnzlich zu verderben. Er brachte dem Kaiſer bei, er muͤßte jetzt, um nicht das Schickſal ſeines Oheims zu erfahren, ſich mit den Fuͤrſten zum Schein in Un⸗ terhandlungen einlaſſen, ſie laͤnger aufzuhalten ſuchen, und ihnen zu wiſſen thun, daß aller bisherige Unfug aus Zwang geſchehen ſey, und daß er ihnen noch uͤber ſein Verſprechen zugethan ſeyn wolle, wenn ſie ihn wider ſein aufruͤhreriſches Volk unterſtuͤtzten.— Alexius folgte dieſem ſchlauen Rathe, und ſchickte geheime Unterhaͤndler au die Fuͤrſten. Indeſſen ließ der Verraͤther Nurzuphlus durch ſeine Vertraute die ganze Unterhandlung in der Stadt ausſtreuen, und das Volk brach in die entſetzlichſten Fluͤche uͤber ſeinen nichtswuͤrdigen Kaiſer aus, und die Empoͤrung waͤlzte ſich weiter. Man kam in die Sophien⸗Kirche, um ei⸗ nen neuen Kaiſer zu waͤhlen. Das Volk hatte keine Vernuuft, keine Billigkeit mehr, und weil ſich die wuͤrdigſten, und kluͤgſten zuruͤck zogen, ſo ſetzte man einem jungen Menſchen von gutem Hauſe, Niko⸗ laus Kanabus, die Krone mit Gewalt den 25. Jaͤnner 1204 auf.


