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wurde, und demnach faſt immer am Hofe ſeyn mußte. Nun ſuchte er bei Alexius allen Dank gegen ſeine Gutthaͤter zu erſticken, ſich in die Falten ſeines Her⸗ zens einzuſchleichen, und ſeinem Stolze vorzuſpiegeln. Er ſollte ſich von dieſen wenigen Lateinern losreiſſen, die ſchmaͤhlichen Bedingungen, die man von ihm nur erzwungen haͤtte, nicht erfuͤllen, u. dgl. Der ſchwa⸗ che Alexius entſchloß ſich endlich, die enigen zu Grunde zu richten, denen er Leben und Ehre zu ver⸗ danken hatte.
Den Kreuzfuͤrſten konnte der Kaltſinn, womit ih⸗ nen der Kaiſer begegnete, nicht entgehen; der Auf⸗ ſchub der Erfuͤllung ſeines Eides war ihnen uner⸗ traͤglich. Sie ſchickten zu ihm, und forderten die Erfuͤllung aller Bedingniſſe unbedingt, und mit ſtolzer Zuverſicht. Ihr freimuͤthiger Vortrag wurde am Hofe ſehr uͤbel aufgenommen; man hielt die kaiſerliche Hoheit fuͤr beleidiget; die Geſandten gingen, nicht ohne Gefahr fuͤr ihr Leben, in das La⸗ ger zuruͤck.
Nun fing der oͤffentliche Bruch mit kleinen Schar⸗ muüͤtzeln an, worin die Kreuzzieher immer ſiegten. Weil aber die Griechen glaubten, daß alle Haͤndel von der venezinaniſchen Flotte abhingen, ſo waren ſie Darauf bedacht, dieſelbe zu Grunde zu richten. Sie nahmen ſiebenzehn Schiffe, fuͤllten ſie mit feuerfan⸗ genden Materien an, und ſteckten ſie bei der Nacht in Brand. Ein guͤnſtiger Wind ſollte dieſe verderbli⸗


