Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſtaͤrkſte, und bald ereigneten ſich andere, nicht minder

gefaͤhrliche Vorfaͤlle.

Alexius Murzuphlus, aus dem kaiſerlicl eu Geſchlechte der Ducas, trat auf den Schauplatz. Er war ein hochmuͤthiger, grauſamer Verraͤther, ſchwarz⸗ braun mit aufgeworfenen Lippen und wollichten Au⸗ genwimpern. Er hatte dem entflohnen Tyrannen un⸗ ter die Arme gegriffen, als er auf den Thron ſeines Bruders ſtieg; er wollte nun auch in dem Sturme, welcher Konſtantinopel hin und her bewegte, ſelbſt das ſchwankende Rohr eines Szepters uͤber die Griechen erhaſchen. Auf dem Wege zu Iſaaks Throne war kein großer Stein des Anſtoßes; der blinde Mann hatte bereits ſeinen Verſtand verloren. Sein hoffnungsvoller Sohn Alexius hatte die Zu⸗ neigung des Volkes in unverſoͤhnlichen Haß verwan⸗ delt, weil er es mit den Abendlaͤndern hielt, welche die Griechen immer als ihre Todfeinde zu betrachten gewohnt waren.

Murzupblus war bei dieſen guͤnſtigen Unfaͤllen bemuͤht, ſich in die Gewogenheit des Volkes einzu⸗ ſchleichen. Er erklaͤrte ſich zuerſt als einen geſchwor⸗ nen Feind der Kreuzfahrer, dann ſann er auf Mittel, den jungen Alexius wider dieſe, ſeine Bundesge⸗ noſſen, aufzuhetzen, und ſo benahm er ihm ſeine Be⸗ ſchuͤtzer, und das Volk haßte ihn dennoch, wie zuvor. Er wußte das Vertrauen dieſes unerfahrenen Regie⸗ rers ſo zu gewinnen, das er Oberkleider⸗Verwahrer