in Schlachtordnung. Zu ihrer unbeſchreiblichen Freude langte der ſiegreiche Dandalo mit einer Verſtaͤrkung an, und die Griechen waren weiter nicht mehr furcht⸗ bar. Es war Abend; beide Heere waren zur Schlacht bereit; aber Alexius, der ſeinen Eidam Laska⸗ ris aus Eitelkeit entfernt hatte, ließ zum Abzuge blaſen.
Er wollte ſeine ſchandvolle Zaghaftigkeit bemaͤn⸗ teln, und ließ nach ſeinem Ruͤckzuge in die Stadt dem murrenden Volke zu wiſſen thun: daß er den Au⸗ griff nur wegen der bald einbrechenden Nacht verſcho⸗ ben haͤtte.— Aber in dieſer Nacht ließ Er ſich an dem Hafen bei ſeinem Palaſte mit wenigen Vertran⸗ ten, mit allem Golde, Silber, und den kaiſerlichen Kleinodien einſchiffen, und entwich uͤber den Bos⸗ phorus nach Adrianopel, und von da nach Za⸗ gora in Thrazien.— Verachtung und Schande folgte dem abſcheulichen Fluͤchtlinge vach!
Kaum hatten die Einwohner von Konſtanti⸗ nopel dieſe That vernommen, ſo eilten ſie zu dem Gefaͤngniſſe, wo der alte Iſaak ſchmachtete, und des entflohenen Tyrannen eigene Gemahlin Suphro⸗ ſine mit ihren Kindern war. Sie wurde fuͤr ihren verhaßten Gatten ein Schlachtopfer des rafenden Poͤ⸗ bels. Iſaak aber wurde nun blind wieder auf den Thron erhoben, den er vor acht Jahren mit ſehenden Augen hatte verlaſſen muͤſſen.
Alle Große von Konſtantinspel ſchickten nun
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