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alle folgten ihm nach, der Sturm war entſetzlich. Auf einmal flatterte die Fahne von Venedig auf einem Thurme in Konſtantinopel!
Die Belagerten, welche dieſes Zeichen des Sie⸗ ges ſahen, glaubten, die Stadt ſei erobert, und ver⸗ ließen die Mauern, um ſich in ihre Haͤuſer einzu⸗ ſchließen. Nun wurden die Mauern ungehindert er⸗ ſtiegen, und acht und zwanzig Thuͤrme geriethen in die Gewalt der Veuediger.
Auch die Franzoſen zeigten unter der Anfuͤhrung des Markgrafen von Montferrat, und des ta⸗ pfern Montmorenei die herrlichſten Thaten des Muthes. Sie waren eben im Begriffe, ihre Fahne aufuſtecken, als ſie eine neue Botſchaft vernahmen, welche ſie ihres Sieges gewiß machte, ihre Herzen mit Frenden und Eiferſucht erfuͤllte.
Der Vortheil, welchen die Venediger errungen hatten, das Geſchrei und Murren des Volkes, und der Soldaten, die Furcht, von ſeinen eigenen Unter⸗ thanen ermordet zu werden,— dieß feuerte den Kai⸗ ſer an, ſich mit ſeiner ganzen Reiterei aus Kon⸗ ſtantinopel zu wagen, und die Belagerer von Außen anzugreifen, indem ſich die Einwohner von Innen vertheidigten.
Die Franzoſen reiheten, ſobald ſie dieſe Abſicht merkten, ihre Pfeilſchuͤtzen mit zweihundert der herz⸗
Macht, ſchneller, als Alexius ſich beſinnen konnte,
hafteſten Ritter vorne an, und ſtellten ihre uͤbrige


