Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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da nahmen ſie, dem Beiſpiele ihres Kaiſers zu Fol⸗ ge, die ſchleunigſte Flucht.

Man konnte ſie nicht mehr mit den Pfeilen er⸗ reichen, ſo vogelſchnell machten ſie ſich aus dem Staube. Die Verwirrung war ſo groß, daß einige, die auf den Schiffen Rettung ſuchten, vor lauter Be⸗ haͤndigkeit in das Meer ſtuͤrzten. Andere wollten im Schloſſe von Galata ſich in Sicherheit bringen, und wurden im Gedraͤnge unter den Thoren erdruͤckt, oder von den Franzoſen nieder gemacht.

Ein gleiches Gluͤck hatten die Venediger an dem Eingange des Hafens. Sie ſchoßen die Mannſchaft der Galeeren nieder, zerſchmetterten ihre Schiffe, und zerſprengten die Kette, mittels einer kunſtreichen Scheere von Stahl, die durch Gewichte, und ein Haſpelwerk regiert wurde.

Nun war es um die Eroberung der Stadt zu thun, worin uͤber hunderttauſend ſtreitbare Maͤnner waren. Die Venediger griffen dieſelbe zur See, und die Franzoſen auf der Landſeite an. Theodor Las⸗ karis, der Eidam des Kaiſers, der tapferſte Mann unter allen Griechen, nahm die Vertheidigung der Stadt uͤber ſich. Am ſiebenten des Heumonats wag⸗ ten die Kreuzfahrer einen Sturm von beiden Seiten.

Die Venediger thaten Wunder der Tapferkeit, und der graue Dandalo zeichnete ſich aus durch jugendlichen Muth. Er hielt die Hauptfahne Vene⸗ digs, und ſprang an das Ufer. Alle Zagheit ſchwand,