Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſiſchen Heeres. Um zu zeigen, daß ihnen Ernſt ſei, mit Entſchloſſenheit zu ſiegen, oder zu ſterben, ſetzten ſie ihren letzten Willen auf, und empfingen die Los⸗ ſprechung ihrer Suͤnden, und den Seegen von ihren Geiſtlichen, deren Anzahl ſich auf 200 belief.

Nun war das ganze Heer eingeſchifft, und in zwei Haufen, nach der ſchoͤnſten Schlachtordnung, gereiht. Auch die Feinde ſtanden gegenuͤber am Geſtade, in der ſchoͤnſten Verfaſſung. Der Auftritt war ſchoͤn, und erſchrecklich, als das Morgenroth uͤber die Schilde, Waffen und Lanzen ſtrahlte, und der Wiederglanz in den Wellen des Bosphorus ſich ſpiegelte; die Sonne ſtieg braunroth herauf. Die Franzoſen hatten den Vortheil, daß ſie ihnen auf den Ruͤcken ſchien, und den Feinden in das Auge ſtach. Es war der 8. Tag des Heumonats 1203..

An der Spitze der Griechen ſtand der Kaiſer ſelbſt, der nichts unterließ, ſie mit Wort und That aufzu⸗ muntern. Auf Land und Meer ertoͤnte Trompeten⸗ klang und Kriegsgeſchrei fuͤrchterlich durch einander; das ſchnelle Rudern, das Wellengetoͤß, das Hineilen an das uUfer jagte den Feinden noch keinen Schrecken ein; aber als die geharrsiſchten Ritter nahe am Ge⸗ ſtade ſich in das Meer warfen, mit dem Schilde be⸗ deckt, und das Schwert in der Fauſt, durch einen Hagel von Pfeilen vordrangen, au das Land ſtiegen, und in den Gliedern der Griechen zu raſen begannen,