Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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357 bereuen, um Gnade ſlehen, und dem Fuͤrſten, wel⸗ cher die Waffen zu ſeiner verdienten Beſtrafung in Haͤnden hat, die geraubte Krone zu Fuͤßen legen wuͤrde, ſo hofften die abendlaͤndiſchen Fuͤrſten, daß dieſer mißhandelte Thronbeſitzer ihm verzeihen, und ſo viel verſchaffen werde, daß er die uͤbrigen Tage ſeines Lebens ruhig und vergnuͤgt zubringen moͤge. Weigerte er ſich, ſo erkuͤhnet ihr euch nicht mehr, zu uns zu kommen!

Um den Weg der Guͤte auf eine andere Art ein⸗ zuſchlagen, wurde beſchloſſen, die Stadt auf der Seite von Propontis zu umfahren, den jungen Alexius dem Volke, das ſich haufenweiſe auf den Mauern ver⸗ ſammelt hatte, zu zeigen, und daſſelbe zu bewegen, daß es ſich fuͤr den geſetzlichen Kaiſer erklaͤre. Allein es fuͤrchtete ſich noch vor der Gewalt ſeines Beherr⸗ ſchers, und der Haß der Griechen gegen die Lateiner miſchte ſich auch mit in das Spiel. Nun hielt man Kriegsrath. Die Franzoſen ſollten den Uebergang uͤber den Bosphorus wagen, und zwar im Ange⸗ ſichte des ganzen griechiſchen Heeres, und hernach Galata angreifen, um den Hafen daſelbſt zu gewin⸗ nen. Die Venediger ſtuͤrmten indeſſen auf die Galee⸗ ren los, welche ſich an der Kette und dem Eingange des Haſens ihnen entgegen ſtellten. Der Graf von Flandern, und ſein Bruder, der Graf von St. Paulz der Graf von Blois; Montmorenci, und der Markgraf Bonifa:z, waren die Anfuͤhrer des franzoͤ⸗