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Ueberfahrt uͤber den Helleſpont. Auch wollten ſie, zur Bekraͤftigung des Verſprechens, und zur Sicherung ihrer Treue die verlangten Geiſeln ſtellen., Friedrich nahm die Gefandtſchaft ſehr gut auf, und ordnete nun von ſeiner Seite auch wieder anſehn⸗ liche Maͤnner ab, z. B. Berchtolden, Edlen von Koͤnigsberg, Marquard von Neuburg ee. welche ſich von der Wahrheit des Verſprechens uͤber⸗ zengen, und dann die Bedingniſſe feſtſetzen ſollten, un⸗ ter welchen es nicht zu fernern Feindſeligkeiten zwi⸗ ſchen den beiden Kaiſenn kommen ſollte. 1: es B; In denſelben Tagen kam auch der kaiſerliche Bote Eberhard aus Ungarn zuruͤck, und brachte Briefe vom Koͤnige Bela, um ſie an ſeinen Schwager, den Kaiſer von Konſtantinopel zu befoͤrdern. Darin beklagte er ſich, uͤber deſſen Eigenſinn, der ihm allein vorzuͤglich zum großen Schaden gereiche: denn das ſieghafte Heer der Kreuzfahrer verwuͤſte ſein Land. Als König Bela die Zerſtoͤrung der Stadt Tymo⸗ ticon vernahm, anderte ſich ſeine gute Miene au⸗ genblicklich gegen den Geſandten, und ihm wurden ferner, nicht mehr wie vorher, vom koͤniglichen Hofe, die taͤglichen Beduͤrfniſſe verabreicht. Auch brachte Eberhard die Nachricht von der Abreiſe der Koͤnige von Frankreich und England, womit ſie den verſpro⸗ chenen Kreuzzug nach dem gelobten Lande bereits be⸗ gonnen haͤtten, und ſchilderte ferner das Erbarmungs⸗ wuͤrdige, das er auf ſeiner Reiſe durch Bulgarien


