Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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thun, ſich in Griechenland eine bleibende Staͤtte zu ſuchen.

Kaum war dieſer Herzog wieder nach Adrian⸗ opel zuruͤck gekommen, als er ſegleich aufbrach, und ſich nach einem ausgedehnten Walde wandte. Darin waren viele Berge und ein Ort, welchen die Natur außerordentlich befeſtiget hatte. Von hier hatten die Kreuzfahrer bereits manches Unbild zu leiden gehabt: ein Hagel von Wurfſpießen kam uͤber ſie, und wenn ſie ſich unſahen, waren die Urheber ſchon wieder in die Waͤlder entflohen. Der Herzog kaͤmpfte auch da⸗ gegen gluͤcklich, baid mit dem Schwerte, bald mit Pfeilen, verjagte die Einwohner, und trug große Beute davon. So wohl bei dieſer, als bei aͤhnlichen Streife⸗ reien that ſich Konrad, Graf von Dornberg, ein beherzter, und guter Kriegsmann, immer vortheilhaft hervor.

Dieſe Bergbewohner, und jene, welche ſich in den genannten Waldungen aufhielten, ſchickten ſpaͤter zum Kaiſer, baten um Frieden und Schonung, verſprachen, Lebensmittel herbei zu fuͤhren, und den Kreuzbruͤdern in allen Wegen, wo dieſe, etwa von anderen ihrer Landsleute beunruhiget wuͤrden, beizuſtehen. Zum Zeichen ihrer Unterwuͤrfigkeit brachten ſie 18 Pferde mit, welche fruͤher einige der Ihrigen dem teutſchen Heere abgenommen hatten. Dem Kaiſer war daran gelegen, die verſprochene Zufuhr von ihnen zu erhalten, er be⸗ ruhigte ſie alſo durch Bewilligung ihrer Bitte, und