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273 zier und Kumanen, mit Bogen und Pfeilen wohl bewaffnet, gegen Konſtantinopel zu ſchicken. Dem Kaiſer war dieſe Nachricht zur Zeit nicht unangenehm; er bezeugte daruͤber denn Kalopeter ſogar ſein Wohlgefallen.
Der ruhmwuͤrdige Herzog von Schwaben war in dieſen Zeiten dem Kreuzheere ein beſonderer Troͤſter. Er zog naͤmlich beſtaͤndig aus, Fuͤtterung und Mund⸗ vorrath, wie alles Nothduͤrftige herbei zu ſchaffen; ja er ſorgte unermuͤdet fuͤr die Wohlfahrt des Heeres. Deßwegen gab man ihm ſcherzweiſe, jedoch gut ge⸗ meint, den Namen Brodvater, oder Verwalter der Kreuzzuͤgler. Er zog mit faſt dreihundert Mann von Adrianopel weg, gelaugte nach Mazedonien, und zur Stadt Kulos. Er bemaͤchtigte ſich derſelben, wie noch zweier anderer Plaͤtze. Alle Griechen flohen vor ihm; und ſo ſchritt er denn auch immer weiter fort, unerſchrocken, bis er an das Meer kam, und zur
befeſtigten Stadt Menas, beruͤhmt durch den ehema⸗ ligen Wohnſitz des Menelaus und der Helena, in grauer Vorzeit. Dieſe Stadt war vom Meere, bis auf einen einzigen Punkt, ganz umfloſſen. Der Her⸗ zog griff ſie herzhaft an, ließ den Einwohnern kaum ſo viel Zeit, auf Schiffen zu entfliehen, und fuͤhrte daun ſelbſt große Beute davon. So ſchnell als er die Staͤdte eroberte, ſo ſchnell verließ er ſie wieder: denn es war den Kreuzfahrern, welche nur nach dem Beſitze des himmliſchen Jeruſalems ſtrebten, nicht darum zu


