Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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den und Freundſchaft behandle: denn ſie waͤren ge⸗ kommen, alle Zwiſtigkeiten auszugleichen, ſo wie Friede und Freundſchaft zwiſchen den beiden Kaiſern herzu⸗ ſtellen. Gerne wolle er mit ſeinem Heer das griechi⸗ ſche Reich verlaſſen, nach Aushaͤndigung der verlang⸗ ten Geißeln den Helleſpont uͤberſchiffen, und mit aller Macht nach dem gelobten Lande dringen, um es zu befreien. Es muͤſſe dieß dem griechiſchen Kaiſer felbſt erwuͤnſcht ſeyn, da er wohl einſehe, wie er der Gewalt der Fremdlinge nicht widerſtehen koͤnne, und muͤſſig zuſchauen muͤſſe, wie manches ſchoͤne Stuͤck ſeines Landes verheert werde. Allein der griechiſche Hof war immer noch nicht geneigt, ſich in den Wil⸗ len der Teutſchen zu fuͤgen; die Geißeln blieben aus, und andere, weſentlich nothwendige Dinge wurden verweigert. Friedrich und die Fuͤrſten des Kreus⸗ heeres aber glaubten ſich nun auch an keine Vertraͤge mehr gebunden, und die griechiſchen Geſandten wur⸗ den entlaſſen, indem man ihnen eine foͤrmliche Kriegs⸗ Erklaͤrung auf den Heimweg mitgab. Der Haß ge⸗ gen die Griechen nahm immer mehr zu.

Ein gewiſſer Kalopeter hatte ſich in dem groͤß⸗ ten Theile von Bulgarien, und in den aͤußerſten Graͤnzen von Thrazien, die Oberherrſchaft angemaßt, und verlangte ſogar, daß man ihn zum Kaiſer er⸗ nennen, und Griechenland's Krone aufſetzen ſollte. Er verſprach dann dem Kaiſer Friedrich, mit der beginnenden Fruͤhlingszeit vierzig tauſend Mann Bla⸗