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von mehr als dreihundert feindlichen Reitern umzuͤn⸗ gelt, und keine Huͤlfe oder Zuflucht um ſich weit und breit. Doch der tapfere Arnold erhob ſeine Stimme, und ermahnte alle: lieber im Kampfe ruͤhmlich unter⸗ zugehen, als ſchaͤndlich zu fliehen. Da erhoben die wackern Kaͤmpfer ihre Augen vertrauungsvoll zum ge⸗ heiligten Zeichen des Kreuzes, und nun war wohl wunderbarlich, zu ſehen, wie ſich ſiebzehn Maͤnner mit dreihunderten der Feinde gußerordentlich tapfer ſchlugen, drei der feindlichen Anfuͤhrer toͤdteten, drei zur Erde ſtreckten, viele verwundeten, und die uͤbri⸗ gen in die Flucht jagten. Dieß alles geſchah bei Philippopolis.
Der teutſche Kaiſer, obwohl er an Kriegsmacht den Griechen weit uͤberlegen war, verlor doch niemals den Zweck ſeines Zuges aus den Augen. Er war ge⸗ kommen, das heilige Grab den Haͤnden der Unglaͤu⸗ bigen zu entreißen; ihm war alſo jede Zoͤgerung zu⸗ wider, welche ihn von Erreichung ſeines Endzweckes zuruͤck hielt. Sein langer Aufenthalt im griechiſchen Reiche war ihm unangenehm; Chriſtenblut zu ver⸗ gießen, ſchien ihm ein Greuel; nur gezwungen hatte er die haͤufigen Gefahren, die ſich ihm bisher entgegen
ſtellten, mit bewaffneter Hand abzuwenden geſucht.
Friedrich Barbaroſſus ſendete daher noch einmal Botſchafter nach Konſtantinopel, mit dem Verlangen, die vorigen Unbilden dadurch gut zu machen, daß man nunmehr ſeine Geſandten mit Frie⸗


