Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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270 Kreuzfahrer nahmen dieſe bildliche Vorſtellung ſo uͤbel auf, daß ſie dergleichen Kirchen und Haͤuſer in Brand ſteckten, viele Einwohner toͤdteten, und das Land umher pluͤnderten und verwuͤſteten.

Friedrich von Berg war mit einer auserleſe⸗ uen Schaar vorausgegangen, und fand einen Gebirgs⸗ Paß von Feinden wohl beſetzt. Ohngeachtet man Steine und Felſen auf die Teutſchen herab rollen ließ, ſo machten ſich dieſe doch bald zum Weiſter der An⸗ hoͤhe, und fielen dann in eine reiche Gegend ein, Fla⸗ chien genannt, nicht weit von Theſſalonien. Wer ſich hier widerſetzte, wurde umgebracht; auch fand man hier einen ſolchen Ueberfluß von allen Le⸗ bensbeduͤrfniſſen, daß man nicht einmal alles weg⸗ ſchleppen konnte. Zum Gluͤcke kamen der Biſchof von Paſſau, und der Herzog von Dalmatien nach, und leerten das Land vollends aus.

Man begegnete hier auch einem vornehmen bul⸗ gariſchen Edelmann, der aber fuͤr ſich und ſeine Laͤn⸗ dereien um Schonung und Frieden bat, was ihm ge⸗ ſtattet worden iſt. Aber auch einige der Kreuzbruͤder kamen hier in große Gefahr: dieß waren Arnold von Hornberg, edel von Geſchlecht, edler noch durch die Standhaftigkeit ſeines Geiſtes; ferner, ſechs⸗ zehn ſeiner Gefaͤhrten, Maͤnner von ausgezeichnetem Ruhm, z. B. Germanus von Luͤttich und an⸗ dere. Sie ruͤſteten ſich zum Kampfe gegen Griechen und Kumanen gar wohl; allein ploͤtzlich ſahen ſie ſich

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