269 polis waͤhrend des Aufenthaltes einiger Wochen da⸗ ſelbſt, rings von Feinden umgeben„ die Stellung der Griechen und des Kreuzheeres nicht mit Gewißheit erkundſchaften konnte, ſchickte der Kaiſer nach gehal⸗ tenem Kriegsrathe Berthulf, den Herzog von Dalmatien, ferner den Grafen von Holland, und an⸗ dere auserleſene Ritter, mit zwoͤlfhundert wohl be⸗ waffneten Gefaͤhrten nach Philippopolis, um Mannſchaft und Gepaͤck ſicher zum Hauptheere zu be⸗ gleiten. Ehe dieſer Streifzug an den Ort ſeiner Be⸗ ſtimmung kam, hatte der Biſchof von Paſſau ſich bei Bacon mit einem Haufen von Griechen in einen Kampf eingelaſſen, und mehrere von ihnen getoͤdtet. Allein auch von den Teutſchen gingen hier vier Ritter, und vierzehn an dere Maͤnner, die ſich nicht behutſam genug vor den Nachſtellungen der Feinde zu huͤten wußten, elend zu Grunde. Bald aber kam der Her⸗ zos von Dalmatien und ſeine Begleiter herbei, um das Blut der Bruͤder zu raͤchen. Sie ſuchten die Hoy⸗ den dieſer Griechen auf, fanden ſie gluͤcklich bei Ba⸗ Lou, trieben ſie bis Philippopolis vor ſich er, wo die Beſatzung ihnen in den Ruͤcken ſtel, und mehr als Dreihunderten die Kehle abſchnitt. In der Ge⸗ gend von Gradhicz fanden die mit bewaßneter Hand Herumſtreifenden mehrere Gemaͤlde, ſowohl in Kirchen, als in Privathaͤuſern, welche Kreuzbruͤder vorſtellten, denen Griechen auf dem Nacken ſaßen, von welchen ſie dann feindlich durchbohrt wurden. Die
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