Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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fiel zur Erde, und wurde halb todt verlaſſen, waͤh⸗ rend einige der Kreuzfahrer, welche von dem naͤmli⸗ chen Getraͤnke auch gekoſtet hatten, weiter nichts, als berauſcht waren.

3 Der Truchſeß, und der Mundſchenk des Kaiſers hatten mit ihren Gefaͤhrten den feſten Platz Nikiz eingenommen. Auf Veranlaſſung des Kaiſers von Konſtantinopel war auch hier uͤberall Gift ver⸗ theilt, und einige Wegweiſer oder Dolmetſcher warn⸗ ten die Teutſchen, nicht von dem Weine dieſes Lan⸗ des zu trinken: denn ſie wuͤßten, daß er vergiftet ſey. Man machte dieſes allgemein bekannt; allein deſſen

ungeachtet tranken die Diener, ja ſelbſt die Soldaten

und Geiſtlichen, auf Gottes Barmherzigkeit vertrauend, ſtandhaft dieſen Wein, brachten ihn ihren Herren, und ſiehe! obſchon dieſe davon genoſſen hatten, ſo nahmen doch weder die Einen, noch die Andern den geringſten Schaden davon. Hingegen, wenn man zur Erfor⸗ ſchung der Wahrheit einem Griechen den Trank mit Gewalt einſchuͤttete, ſo erbleichten dieſe augenblick⸗ lich; ein dichter Schaum draͤngte ſich vor ihre Lippen,

die Augen verdrehten ſich fuͤrchterlich, und bald gaben

ſie ihren Geiſt auf⸗

Es war nun ganz ſicher, daß die Kreuzfahrer mit Gift verfolgt wurden, ſeit ſie Bulgarien betreten hatten; doch mit Gottes Hilfe ldar ihnen dieſe Ge⸗ fahr zum Heil.

In der Zeit, als die Beſatzuns von Philippo⸗

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