Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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uͤber eintauſend fuͤnfhundert. Unter der Beute, die ſich in der Stadt vorfand, erkannte ein Reitersmann auch ſeine drei Pferde, welche ihm auf dem Zuge durch Bulgarien waren geſtohlen worden.

Doch wir wollen auch erzaͤhlen, wie gerecht Got⸗ tes Rathſchluß, und der Krieg gegen ungerechte Feinde iſt: denn es trug ſich etwas zu, was mit Stillſchwei⸗ geu nicht uͤbergangen werden darf. Es fand ſich in der vorbenannten Stadt ein ungeheuer großes Ge⸗ ſchirr voll Wein, der mit dem heftigſten Gifte gemiſcht war, damit die Kreuzfahrer, wenn ſie ihn finden wuͤr⸗ den, unwiſſend des Boͤſen davon trinken ſollten; allein dieſes Mal waltete Gottes Barmherzigkeit. Sie enthiel⸗ ten ſich davon, brachten aber dieſes Getraͤnke freudig zu

ihren Kameraden. Schon wollten dieſe davon koſten, als

man bemerkte, daß Einige aus dem Griechenvolke heimtuͦ⸗ ckiſch laͤchelten, als ob nun die letzte Stunde ihrer ungebe⸗ tenen Gaͤſte ſchon geſchlagen haͤtte. Dieſes erweckte bei

den Kreuzbruͤdern ſogleich den Verdacht einer Vergiftung;

ſte reichten alſo einen Becher dieſes Weines einem der voreiligen Spoͤtter hin. Allein dieſer ſtieß ihn ſogleich mit Schrecken zuruͤck, und konnte auf keine Weiſe zum Trinken bewogen werden, bis man ihm den

Mund oͤffnete, und das toͤdtliche Getraͤnk mit Ge⸗

walt zum Verſchlingen hinein ſchuͤttete. Aber wun⸗ derbar iſt es! Kaum war der ſchaͤdliche Wein dem Ungluͤcklichen in die Kehle gedrungen, ſo trieb ihm die Gewalt des Giftes ſogleich die Augen hervor; er