Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Verwandte, Schwabens erlauchter Herzog, lebte. Es ſtellte aber gedachter Koͤnig in ſeinem Briefe die Bitte, man moͤchte alle Ungarn, die ſich bei dem Kreuzheere befanden, auf ihr Verlangen wieder ungehindert nach Hauſe ziehen laſſen, weil es doch nicht ſcheine, daß man weiter gehen wolle. Dadurch glaubte er das Kreuzheer zu ſchwaͤchen; allein aus der bald erfolgten Nuͤckkehr der Ungarn war dieß keineswegs fuͤhlbar. Kaiſer Friedrich verſchob die Antwort fuͤr den Au⸗ genblick; er war zu ſehr beſchaͤftigt, den Abzug von Philippopolis zu ordnen, und zugleich fuͤr die Sicherung dieſer Stadt zu ſorgen. Denn wenn ſie von allen den Seinigen waͤre verlaſſen geweſen, ſo haͤtte ſie leicht wieder von den Feinden beſetzt werden, dieſem zum Schutze, ihm aber zum großen Nachtheile ſeyn koͤnnen. Er waͤhlte alſo fuͤnf Biſchoͤfe aus dem Heere, mit allen den Ihrigen. Dieſe waren: der Biſchof von Lorch, der Erzbiſchof von Tarent, die Biſchoͤfe von Luͤttich, Paſſau und Muͤnſter. Noch geſellte er ihnen andere, vortreffliche Ritter und auserleſenes Kriegsvolk bei; und ließ auch einen großen Theil des Feldzeuges zuruͤck. Nach dieſer Vorſorge verließ er im Novembermonate Philippopolis, und trat die Reiſe nach Adrignopel an. An der Graͤnze daſelbſt ſtand wieder das vereinte Heer der Griechen; die Kreuzfahrer hingegen zogen fort, und ka⸗ men am dritten Tage bei dem Staͤdtchen Bliſimos an, wo ſie ſieben Tage hielten, weil der Kaiſer