Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Kaiſer durch verſchiedene Umſchweife, und ungewiſſe Verſprechungen zu hintergehen. Friedrich aber hoͤrte ſie wenig mehr an, und ſo mußten ſie unverrich⸗ teter Sache wieder nach Hauſe wandern.

Nicht ohne Wirkung ſchien Friedrichs nach⸗ drucksvolle Rede geweſen zu ſeyn; denn im naͤchſten Briefe nannte der griechiſche Kaiſer den teutſchen Mo⸗ narchen wirklich einen Kaiſer der Roͤmer, ſetzte jedoch⸗ bei: und Koͤnig der Teutſchen. In einem zweiten. Briefe nannte er ihn einen großmaͤchtigſten teutſchen. Kaiſer, jedoch nur mit dem Beiſatze: Hoͤchſtberuͤhm⸗ ten Kaiſer des alten Roms. Sich ſelbſt aber nannte er in den Eingangsformeln:Iſaak, in Chriſtus getreuer, von Gott gekroͤnter, himmliſch erhabener, maͤchtiger, großmaͤchtiger Erbe der Krone des großen Konſtantins, Erhalter, und Engel der Roͤmer ꝛc., dann fuhr er fort:unſeren vielgeliebten Bruder, dem hoͤchſtberuͤhmten Kaiſer des alten Roms, dem Koͤnige Teutſchlands, unſern bruͤderlichen Gruß und Will⸗ komm ꝛc.

Inzwiſchen war beſchloſſen, von Philippopolis aufzubrechen, und als man ſich hiezu bereitete, kam

ein Geſandter des Koͤnigs Bella von Ungarn mit

einem Briefe zum Kaiſer, aus welchem Jedermann leicht abnehmen konnte, daß dieſer Koͤnig weniger ein Freund des Kaifers, als vielmehr ein unermuͤdeter Anſtifter zum Untergange Aller war, ohne zu beden⸗ ken, das im Heere der Kreuzfahrer ein ihm theuerer