Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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miſchen. Papſt giebt. Mehr als dreifig⸗Jahre fuͤhre ich nun unangefochten den Seepter des roͤmiſchen Kai⸗ ſers; alle Koͤnige, alle Fuͤrſten wiſſen es, und zu Rom, aus den Haͤnden des Papſtes habe ich die Krone er⸗ halten. Mehr als dreihundert Jahre ſchon ſind die Vorgaͤnger meiner Herrſchaft eo miſche Kaiſer ge⸗ weſen. Wie mag ſich nun Euer Herr, Konſtanti⸗ nopels Kaiſer, dieſen Namen beilegen; er weiß doch, daß Ich es ſey, der ſich Friedrich, Kaiſer der Roͤ⸗ mer nennt. Doch, hat er nicht des Uebels noch⸗ mehr gethan? Hat er nicht meine Geſandten, edle Maͤnner, bezeichnet mit dem Kreuze, in ſchmaͤhlicher Gefangenſchaft gehalten, ſie ihrer Habſeligkeiten be⸗ raubt, und mit unſaͤglichen Beſchimpfungen uͤberhaͤuft. Sagt daher eurem Gebieter: Wenn er den Meinigen nicht das Geraubte zuruͤck giebt, wenn er nicht die ihnen zugefuͤgten Unbilden verguͤtet, mie in ſeinen Briefen nicht die gebuͤhrende Ehre bezeuget, auser⸗ waͤhlte Geiſeln zur Beglaubigung ſeiner Treue ſtellt, uns Zufuhr und billigen Preis der Lebensmittel, wie ſichere Fahrt uͤber das Meer verbuͤrgt; ſo moͤge er uns fernerhin mit Geſandten ſowohl, als mit Briefen verſchonen. Wir aber werden, mit Gottes Huͤlfe, unſern ferneren Weg mit dem Schwerte in der Hand wohl zu finden wiſſen.

Die Geſandten brauchten hierauf die Ausrede: daß es nicht bei ihnen ſtehe, die Majeſtaͤt der Teut⸗ ſchen vollkommen zu beruhigen; jedych ſuchten ſie den