Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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heere zufuͤhren, ſo lange daſſelbe bei Philippopo⸗ lis verweilte. Was ſie verſprochen, haben ſie ferner auch getreu gehalten.

Inzwiſchen hatte der Kaiſer, der dem ganzen Kreuzheere immer treuer, wachſamer Fuͤrſorger war, Fuͤufmaͤnner aufgeſtellt, oder immer je fuͤnfzig Aufſeher der Soldaten, welche, unter den ihrigen gleichmaͤßig vertheilt, welche ſowohl in den Verhand⸗ lungen des Krieges, als in den beſondern Streitigkei⸗ ten der Gemeinen entſcheiden, und Recht ſprechen mußten, jedoch vorbehaͤltlich des Rechtes, an den Mar⸗ ſchall des kaiſerlichen Hofes zu appelliren.

Der Kaiſer, immer noch beſorgt wegen der Ge⸗ fangenſchaft ſeiner erlauchten Geſandten, wollte zur Zeit den Hochmuth des griechiſchen Kaiſers, und die Beleidigung, welche der roͤmiſchen Geſandtſchaft zuge⸗ fuͤgt worden, ungeahnet laſſen, ſchickte auch abermals zwei Abgeordnete nach Konſtantinopel: den Stifts⸗ herrn Werner von St. Viktor zu Mainz, und den vortrefflichen Ritter Gottfried, nachdem er ſich jedoch zuvor von einigen griechiſchen Fuͤrſten die Verſicherung hatte geben laſſen, daß ſie auf ihrer Reiſe keine Gefahr laufen wuͤrden. Dieſe Maͤnner entledigten ſich auch ihres Auftrages bei dem griechi⸗ ſchen Kaiſer zur vollkommnen Zufriedenheit ſeiner teut⸗ ſchen Majeſtaͤt. Sie legten naͤmlich deutlich ai Tag, wie Kaiſer Friedrich niemals geſinnt geweſen ſey, eindlich gegen den Herrſcher von Konſtantino⸗