Auch wollten ſie alle verkaͤufliche Waaren dem Kreuz⸗
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Auch der Biſchof von Paſſau, und mit ihm des Herzogs von Meran Marſchall, zog mit einem Hau⸗ fen Gewaffneter vor eine Stadt, Bando uey ge⸗ nannt. Die Einwohner kamen ihnen jedoch hitzig ent⸗ gegen, und ſetzten ſich einige Zeit zur Wehre. Aber nach gewohnter Weiſe wandten ſie bald den Ruͤcken, und zogen ſich in die Stadt zuruͤck. Vor den Mauern auch ſchuͤtteten ſie nun einen Hagel von Steinen und Pfeilen uͤber die Kreuzbruͤder. Dieſe beſetzten hierauf alle Zugaͤnge zur Stadt, und ſandten zum Herzoge einen Boten, um Rath bittend, was ſie weiter unter⸗ nehmen ſollten? Allein bis ihr Gefandter wieder zu⸗ ruͤck kam, hatten die Einwohner, von Verzweiflung getrieben, die Stadt, worin viele Schaͤtze aufgehaͤuft waren, ſchon uͤbergeben, und mußten ſomit froh ſeyn,
das nackte Leben davon zu tragen. Auch die Stadt, Pernis genannt, und wohl befeſtigt, ergab ſich auf
Gnad und Ungnade den ſieggewohnten Kreuzfuͤrſten. Alſo unterjochte das Heer der Chriſten in kurzer Zeit 8 dieſe drei Staͤdte, und gegen zehn Schloͤger, mit den* umliegenden Gebieten. 4
Um dieſe Zeit kamen mehrere Armenier„ Uund ei⸗ nige zinsbare Bulgaren, zum Kaiſer der Teutſchen, und zu den Vornehmſten des Heeres, baten inſtaͤndig um Frieden fuͤr ſich, und um Schonung ihrer Ort⸗ ſchaften. Sie verſprachen ihre Unterwuͤrfigkeit, und beſtaͤtigten ihre treue Anhaͤnglichkeit mit einem Eide.


