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baren Leuten, beſetzt war. Als ſich aber die Teutſchen dem Thore naͤherten(es war ein Dienſttag), ihre Haufen ordneten, und ſich anſchickten, die Stadt zu beſtuͤrmen; erblickten ſie die Feinde vor den Thoren ſchon unter Waffen. Es hatte den Anſchein, als ob ſie ſich tapfer wehren wollten. Als aber des Herzogs Vortrapp und reiſiges Volk mit wildem Schlachtge⸗ ſchrei auf ſie losſtuͤrmte, kehrten ſie feig den Ruͤcken, und flohen durch das entgegengeſetzte Thor auf die Gebirge, um ihr elendes Leben in Sicherheit zu brin⸗ gen. Hierauf beſetzten die Kreuzſoldaten die Stadt: darin fanden ſie große Vorraͤthe von Fruͤchten, Wein, Nindern und Schafen, und ſo viele verſchiedene Klei⸗ dungs⸗Stoffe, daß man ſie faſt nicht viel mehr achtete. Man verweilte aber nur vier Tage in dieſer Stadt, und kehrte dann mit reicher Beute beladen zum Haupt⸗ heere zuruͤck.
Des Kaiſers Marſchull, Heinrich von Kala⸗ tin, ein tapferer Krieger, wollte gleichfalls waͤhrend dieſer Ruhetage nicht muͤſſig ſeyn. Er naͤherte ſich dem beruͤchtigten, wohlbefeſtigten Kaſtelle Seben⸗
tion, uͤber welchem ein Moͤnchkloſter gelegen war,
zwang die Einwohner durch Ueberrumpelung zur Ueber⸗ gabe, ließ dem Kaiſer der Teutſchen huldigen, und legte Beſatzung hinein. Den Abt deſſelben Kloſters aber, der aus Irland geboren war, fuͤhrte man zum Kaiſer, der ihn gnaͤdig empfing, und ihn ehrenvoll zu behandeln befahl.


