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das Volk hat ſſeine Grabmale, welche ſich nach den Quartieren unterſcheiden.
In der Nachbarſchaft, namentlich von Alt⸗ Kairo, beſonders aber gegen Oſt zu, iſt nichts An⸗ genehmes und Reizendes fuͤr das Geſicht. Man hat nur kahle Huͤgel vor ſich, die aus Schutt und Aſche zu beſtehen ſcheinen.
Eine halbe Meile von Alt⸗Kairo gegen Suͤd trifft man die große Moſchee des Atter⸗Ennaby, die auf einer Landſpitze an dem oͤſtlichen Ufer des Nils gebaut iſt. Sie ſtehet in hohen Ehren bei den Mos⸗ lemins, denn der erſte Chalife Omar ſoll den Ein⸗ druck ſeiner Fuͤße in Marmor hier hinterlaſfen haben.
Suͤdlich von der Moſchee beſuchte Norden das Ort
Deiir Stin, wo eine Moſchee und ein koptiſches Klloſter ſind.
Merkwuͤrdig iſt auch noch bei Kairo das am weſt⸗ lichen Ufer des Nils gelegene Ort Gize, gerade Alt⸗ Kairo und der Inſel Rodda gegenuͤber, weil es auf der Stelle der alten hochberuͤhmten Stadt Menphis gebaut ſeyn ſoll.
Zwei Stunden von Gize(Gizeh), gegen Suͤdoſt hin, wenn man 3/4 Stunden in der Wuͤſte zuruͤckge⸗ legt hat, findet man die großen Pyramiden.
. III. Pyramiden
dieſe rieſenmaͤßigen Begraͤbniſſe. Der ſo kleine, chwache Meuſch ſcheint ſein Nichts an die Swig⸗
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