Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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eſſen ſie mit den Moͤnchen im Refektorium. Bald nach ihrer Ankunft werden ſie aus der Kirche in das Nefektorium zur Fußwaſchung gefuͤhrt; iſt einer Or⸗ dens⸗Geiſtlicher, ſo verrichtet ein Prieſter dieſe Cere⸗ monie; ich hatte die Ehre, vom Superior gewaſchen zu werden. Nach den Fuͤßen werden die Haͤnde der Pilger in einem Topfe gewaſchen, welchen ein Moͤnch herum traͤgt, und dann werden alle Fremde mit Ro⸗ ſeuwaſſer beſprengt. Iſt der Pilger ein Laye, ſo wird er von einem Layenbruder behandelt, waͤhrend die ganze Geſellſchaft in der Halle ſitzend ſingt.

Am Palmſonntage ſtellten ſie die Reliquien aus; Mittags wanderte ich mit meinem Layenbruder um den Berg Sinai herum. Nachdem wir in der Winde durch das Fenſter herab gelaſſen waren, begaben wir uns auf die Ebene des h. Elias, welche die Spitzen der zwei Berge von einander theilt. Wir beſuchten alle Theile des Berges Horeb, und gingen auf die Spitze des Berges Sinai, dann wieder herab in die Ebene des h. Elias, in deſſen Kapelle wir uns leg⸗ ten. Des anderen Tages beſtiegen wir in 4 Stunden den ſteilen Berg der h. Katharina, zum Kloſter der Maͤrryrer, wo wir uͤbernachteten. Den naͤch⸗ ſten Tag wanderten wir durch das Thal Rephidim, jum Kloſter der Apoſtel im Thale M elg ahz von hier üͤber den Huͤgel gegen Weſt. Wir langten bei dem Kloſter des h. Kosmas und Damian an, wo wir alle Ueberbleibſel der Kloͤſter und Wohnungen der Ein⸗