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bei dem Fenſter mit der Frage, ob ich vorerſt in mein Zimmer, oder in die Kirche gebracht werden wollte; ich zog letzteres vor. Daſelbſt wurde ein Lied geſun⸗ gen, mir das Behaͤltniß, worin der Leichnam der h. Katharine beigeſezt war, und endlich mein Zimmer gezeigt.
Die Glieder des Kloſters ſind Prieſter, Dinkonen und Layenbruͤder; letztere haben alle haͤuslichen Ange⸗ legenheiten zu beſorgen. Sie leben ſtrenger, als in irgend einem Kloſter; ſie eſſen nie Fleiſch, und zur Faſtenzeit nichts, was vom Fleiſche kommt, z. B. Kaͤſe. Oel und Schelfiſche duͤrfen ſie nur an Sonn⸗
abenden, Sonn⸗ und Feſttagen waͤhrend der Faſten. eſſen. Ich ſah nichts als Reis, Oel, Eſſig und Zwie⸗
beln, gedoͤrrte Fiſche und Suppe aus und mit den⸗
ſelben, gedoͤrrte große Bohnen in Waſſer gekocht, Salat und Kaͤſe. Sie eſſen gar nichts vom Sonn⸗
tage Abends der Faſtnacht bis zum Nachmittage des
Aſcher⸗Mittwochen; dann vom gruͤnen Donnerſtage
bis zum Nachmittage des Sonnabends.
Wenn Pilgrimme in das Kloſter kommen, ſo wer⸗
den ſie von einem Layenbruder bedient, welcher ihr
Eſſen an einem beſonderen Orte zubereitet, und ihnen
in ihrer Kammer reicht. Denſelben werden auch alle Kapellen und Zellen, die Sammlung weniger Hand⸗ ſchriften und verſchiedene Druckwerke der aͤlteſten Zeit gezeigt. Die Pilgrimme wohnen zweimal des Tages der Meſſe in der Kirche bei, und an gewiſſen Tagen


