Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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gaͤnger hatte einem Kaufmann geholfen, welcher das Unglück hatte, auf dem Berge gefaͤhrlich zu fallen, weßwegen man dieſe Abgabe von jedem ſpaͤteren Wan⸗ derer forderte. Hieraus folgt, daß es gefaͤhrlich iſt, Arabern aus irgend einem Grunde Geld zu geben. Wir ſahen einen Huͤgel, welcher Jebel Meſeka hieß, wo ehemals ein Kloſter geweſen feyn ſoll.

Am 10ten kamen wir zum Strome Waad⸗He⸗ bran zwiſchen den hohen Granithuͤgeln. Ich bemerkte an den großen Felſen im Thale einige Inſchriften, wie ſpaͤter auf dem Berge; dort waren auch Palm⸗ haͤume. Wir reiſten uͤber die Quelle Hebran, und eine andere durch die Landſchaft Diar Frangi, oder das Land der Franken. Auf der linken Seite batten wir Jebel Moſinewen, d. i. den Huͤgel, auf welchem Moſes ſchlief. Das Kloſter Pharan hatten wir gegen Nord gelaſſen..hn enn u.

Am ꝛiten wendeten wir uns gegen Suͤdoſt, und kamen zu dem engen Thale Negeb⸗Houah, in welchem an einer ſanften Anhoͤhe Waſſer und Palm⸗ baͤume zu finden ſind. Zur Linken war das Bett eines Winterſtromes. Wir reiſten uͤber ein viereckiges, mitz loſen Steinen beſetztes Feld, und kamen zum Katha⸗ rine⸗Kloſter am Fuße des Berges Sinai. Ich wurde in einer Maſchine, mittels einer Winde, etwa 30 Fuß hoch gezogen, und durch ein Fenſter in das Kloſter

gebracht. Der Stellvertreter des abweſenden Erzbi⸗ ſchofes und der Vorſteher des Kloſters empfingen mich

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