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einige Erfriſchung an. Ich beſchaute den Tempel, ſo lange ich wollte, und ließ mir das Eſſen aus dem Schiffe in den Tempel bringen. Waͤhrend das Ge⸗ folge des Scheicks voruͤber zog, kam ein großer Theil in den Tempel, und redete mit mir. Der Sohn des Scheieks begleitete mich in jenen Theil des Tempels, welchen die Weiber bewohnten. Er befahl, Platz zu machen, damit ich alles bequemer ſehen konnte.
Die große Stadt Theben lag auf beiden Seiten des Fluſſes, und wurde Dioſpolis genannt. Drei
Meilen ſuͤdwaͤrts liegt Luxerein, wo Ueberbleibſel
eines großen Tempels ſich befinden. Von den ſoge⸗
nannten 100 Thoren Thebens findet man gar keine Spur. Der Theil davon, welcher auf der Weſtſeite
des Fluſſes liegt, heißt jezt Gurn u. Als ich hieher
kam, ſchickte ich zum Scheick den Brief des Groß⸗
Scheicks von Furſchut; er verſah mich mit Pfer⸗
den, und wir machten uns auf den Weg nach B iban oder Bab— El— Melucke, wo die Koͤnige von The⸗ ben begraben wurden. Diodor von Sizilien erwaͤhnt
dieſer Graͤber als hoͤchſt wundervoller, welche von nichts in der Art uͤbertroffen werden koͤnnen. Er erwaͤhnt
ihrer 41, wovon viele zerſtoͤrt worden ſeien; allein die⸗ ſer Unfall mag nur gebaute, nicht gehauene getroffen haben, welche auf beiden Seiten in den Felſen gehauen worden waren. Strabo erwaͤhnt 40 derſelben in
gleicher Art, und laͤßt von ihnen Obeliſken mit klei⸗
nen Aufſchriften ſtehen, in welchen der Reichthum,


