Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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259 Speiſen verkuͤndigte, ſo antworteten ſie, daß ſie aus dem Rauche die Janitſcharen erkennten, d. i. ſie woll⸗ ten andeuten daß ſie uns fuͤr Chriſten hielten. Wir zeigten uns hierauf in mahometaniſchem Auzuge, wel⸗ cher ſie vertrieb.

Am 11. machten wir eine ſehr kleine Reiſe; ich ſah das Ufer innerhalb des Flußbettes bis an das Waſſer beſaͤt. In der Nacht ſchwamm Jemand auf das Schiff zu, kehrte aber auf unſer Rufen zuruͤck. Viele pfle⸗ gen naͤmlich Nachts an die Seite des Schiffes ſich zu haͤngen, und waͤhrend des Schlafens der Schiffer zu ſtehlen, was ſie finden. Den 12. kamen wir an die oͤtlichen Huͤgel: da das Schiff mußte gezogen werden, ſo begab ich mich an das Ufer, und bemerkte verſchie⸗ dene Grotten uͤber die Berge, welche Graͤber fuͤr das Volk an der weſtlichen Seite des Fluſſes ſeyn mochten. Gegen Suͤd einiger Huͤgel iſt der arabiſche Flecken Ce⸗ reſiag; dann die Stadt Samalut, wo eine Mo⸗ ſchee mit einem tuͤrkiſchen Glocken⸗Thurme(Mina⸗ ret) iſt.

Den 13. kamen wir an die Huͤgel Jebel⸗Ock⸗ ſeir, wo alle Arten von Voͤgeln ſich zahlreich aufhal⸗ ten. In demſelben befinden ſich verſchiedene Grotten und uͤber demſelben iſt ein Kloſter, welches zur pflicht⸗ maͤfſigen Aufnahme und Bewirthung der Reiſenden beſondere Laͤndereien beſitzt. Am 14. kamen wir bei gutem Winde Minis an der weſtlichen Seite vorbei, welches eine Stadt und Reſidenz fuͤr den Kaſchif der