Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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Peter Gylles Thraziſcher Boſporus. Frei bearbeitet aus dem lateiniſchen Origi⸗ nal*) von Dr. Leutbecher zu Erlangen.

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Ohne den Boſporus waͤre niemals ein B yzanz von einem gewiſſen B vzas, nie ein Konſtantino⸗ pel von einem Konſtantin gegruͤndet worden. Denn dieſe Meeresenge, uͤber welche ſchon Phineus, der Koͤnig des Boſporus, einſt dem Phryxos den Weg zeigte, uͤber welche ſpaͤter Jaſon ſchiffte,— iſt ganz dazu geeignet, Staͤdte groß und beruͤhmt zu machen. Sie iſt nur vier Stadien weit, und erleichtert ſo den

Verkehr zwiſchen zwei Feſtlanden ungemein. Sie veerbinnet und ſchließt zwei Meere, die ohne ſie nicht verbunden waͤren. Eben aber, weil ſie zwei Meere verbindet, und außerdem viel Zufluß an ſuͤßem Waſſer hat, iſt ſie auch fiſchreicher, als die Gewaͤſſer um

**) P. Gyllii de Bosporo Thracio Libri III. Lug- uni Bat, apud Elzeviros. 1652. 18.