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das oben genannte weſtliche. Uebrigens iſt das In⸗ nere der Kirche prachtvoll erleuchtet, theils durch eine ungewoͤhnliche Menge von Lichtern, theils durch eine Anzahl von ungefaͤhr 120 Fenſtern, die in derſelben angebracht ſind.
Betrachtet man jetzt, wie viel dieſe Sophien⸗Kirche in der Folge der Zeiten gelitten durch Erdbeben und die Wuth barbariſcher Voͤlker; wirft man nur einen fluͤhhtigen Blick auf die fuͤrchterlichen Zerſtoͤrungen, welche der wilde Fanatismus der Bilder⸗Stuͤrmer in dieſem Tempel anrichtete; bedenkt man, daß von dem ungeheuren Schatze an Edelſteinen, von den ehe⸗ mals das prachtvolle Presbyterium der Kirche ſtrahlte, nichts mehr uͤbrig iſt, da ſie die Beute ſieg⸗ reicher Feinde wurden; erinnert man ſich an jenen unuͤbertrefflichen und unnachahmlichen Altar, welcher eine Zuſammenſetzung von Gold, Silber, jeder Art von Holz und Edelſteinen war, und der ein Raub der Barbaren wurde; bedenkt man ferner alle jenen reichen Schenkungen, welche die Kaiſer, Patriarchen und Vornehmen von Konſtantinopel in den Tem⸗ pel geopfert hatten, und von denen nichts mehr zu finden iſt— betrachtet man alles dieſes nur fluͤchtig, ſo kann man ſich vielleicht einen ſchwachen Begriff von der ſeltenen Pracht, von der unvergleichlichen Schoͤn⸗ heit, von dem unſchaͤtzbaren Schatze, und von der bohen Kunſt machen, die zuſammen die Sophien⸗ Kirche in Konſtantinopel ſo hoch beruͤhmt machen.


