Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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haben. Aber nachdem er ſie mit ungeheuerem Auf⸗ wande erbaut hatte, wurde ſie in ihren noͤrdlichen Boͤgen durch ein Erdbeben wieder bedeutend beſchaͤ⸗ diget, von Juſtinian ſelbſt hergeſtellt, und zugleich das Mangelhafte der fruͤheren Bauart immer mehr verbeſſert. Solche Beſchaͤdigungen und Ausbeſſerun⸗ gen der Sophien⸗Kirche fielen in der Folge noch mehrere vor, bis ſie endlich die Geſtalt erhielt, welche ſie heut zu Tage hat.

Die Laͤnge der Sophien⸗Kirche betraͤgt vom Tabernakel bis zu dem ihm gegenuͤber ſtehenden Thore 190 Fuß, die Breite von Nord gegen Suͤd 115, und die Hoͤhe vom Boden bis zum Mittelpunkte der Halbkugel, welche das Dach vorſtellt, 180 Fuß.— Nach einer Meſſung, welche Gyles durch einen Tuͤr⸗ ken vornehmen ließ, betrug die Laͤnge der Sophien⸗ Kirche von Oſt gegen Weſt 240, die Breite 243, und die hoͤchſte Hoͤhe 142 Schuhe.

Wer uͤber die ehemalige innere und aͤußere Ge⸗ ſtalt der Sophien⸗Kirche recht viel ſchoͤnes und genaues wiſſen will, der leſe die Geſchichtſchreiber Procop, Agath, Paul Florus und Evagriusz uns genuͤgt es noch uͤber die jetzige Beſchaffenheit der Sophien⸗Kirche die beſt moͤglichſte Auskunft zu geben.

lotes B. Türkei, J. 1. 4