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innerhalb des Schloß⸗Bezirkes ein alter Tempel ſtebt, gewoͤhnlich— zur kleinen Sophia— genannt.
Der andere Theil des zweiten Quartieres iſt auſ⸗ ſerhalb des Bezirkes des kaiſerlichen Schloſſes. Er enthaͤlt mehrere Moſcheen, die Baͤder des Zeu⸗ tippus und die Sophien⸗Kirche.
II. Von der Sophien⸗Kirche.
Dieſer Tempel der Griechen wurde nach neue⸗ ren Hiſtorikern von Konſtanz, dem Sohne Kon⸗ ſtantinus des Großen, aus Holz erbaut.— In den Zeiten Theodos des Großen wurde er bei einem Aufruhre von den Arianern in Aſche gelegt, von Theodos wieder erbaut— aber aus Ziegelſteinen— und von den Arianern unter Kaiſer Theodos dem Juͤngern bei Gelegenheit des Aufſtandes ge⸗ gen den damaligen Patriarchen von Konſtantino⸗ pel, den H. Johannes Chryſoſtomus, wieder angezuͤndet, in der Abſicht, die im Temyel einge⸗ ſchloſſenen Anhaͤnger des h. Johannes Chryſoſto⸗ mus zugleich mit dem Tempel zu verbrennen. Nach Procop wurde er auch unter der Regierung Ju ſti⸗ nian's ein Raub der Flammen; dieſer ſtellte ihn aber weit groͤßer, herrlicher und maſſiver wieder her, ſo daß er gegen Feuersgefahren hinlaͤnglich geſichert war. Juſtinian ſoll auch, um die Kirche erweitern zu koͤnnen, mehrere benachbarte Haͤuſer gekauft


