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gehen, daß es am oͤſtlichen Theile der Stadt begon⸗ nen habe; denn er ſagt, daß, wenn man vom Pro⸗ pontis auf den oͤſtlichen Theil der Stadt zuſteuere, man auf die oͤffentlichen, oder Arcadiſchen Baͤder treffe, die, wie oben geſagt wurde, zum erſten Quar⸗ tiere gehoͤrten.— In dieſer Gegend ſoll nach Pro⸗ eop der Kaiſer Juſtinian eine praͤchtige Halle er⸗ baut haben, mit vortrefflicher Ausſicht und herrlichen marmornen Saͤulen, dazu ganz in der Naͤhe des Mee⸗ res, ſo daß man mit den Schiffenden ſprechen konnte. Das Ganze gewaͤhrte einen glanz⸗ und wuͤrdevollen Anblick; was aber dem Werke das meiſte Intereſſe gab, waren die vorzuͤglichen ehernen und marmornen Statuen, den Meiſterwerken des Phidias, Praxi⸗ teles und Lyſippus nicht nachſtehend. Unter ihnen ſoll die Statue der Kaiſerin Theodora eine uͤber alle Beſchreibung erhabene Vortrefflichkeit gehabt haben.
Dem erſten Quartiere folgt nach der Ordnung und Lage derjenige Theil des zweiten Quartiers, wel⸗ cher vom kaiſerlichen Schloß umgeben iſt. Dieſer Theil war nach einer alten Beſchreibung gegen das Meer ungemein abſchuͤſſig. Dieſes mag auch da ge⸗ weſen ſeyn, wo die großherrlichen Kuͤchen und Baͤder ſich befinden. Außerdem muͤßten jene Abſchuͤſſe ge⸗ ebnet, oder wenigſtens unmerklicher gemacht worden ſeyn, und das vielleicht da, wo heut zu Tage


