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Naͤhe den ſchoͤnſten Theil der Stadt— die Sophien⸗ Kirche und die Rennbahn.
Von der linken Hand weilet ſein Auge auf den 8 Huͤgeln der Stadt, auf den weit und breit ſich aus⸗ dehnenden Fluren Thrazien's— auf den unzaͤhligen Schiſfen und Fahrzeugen, die vom Pontus, Helles⸗ vont und von den ſaͤmmtlichen Kuͤſten des Propontis herſegeln, und den Meerbuſen auf⸗ und abſchiffen. Laͤßt er das Auge weiter hinabgleiten auf die 3 Sei⸗ ten des Huͤgels, ſo bietet ſich ihm der bunteſte Schmuck von Blumen, Baͤumen und Kraͤutern dar.
Doch nicht blos von den kaiſerlichen Palaͤſten er⸗ offnet ſich dieſe vortreffliche Ausſicht. Auch von den Höoͤhen der Gaͤrten ergoͤtzt ſie das Auge, welchem hier uͤberdieß eine Menge Warten zur Huͤlfe kommen. Will der Sultan das Meer in der Naͤhe beſehen, ſo ſteht zu dieſem Behufe auf der den Bosporus in zwei Theile theilenden Erdzunge eine kaiſerliche Halle, ge⸗ tiert mit Marmor und Saͤulen, gewaͤhrend den köͤſt⸗ lichſten Anblick. Sanfte Zephyre hauchen ihn hier zu jeder Zeit des Sommers an, von Ruthen gefloch⸗ tene Gitter entziehen ihn dem Auge eines jeden, waͤh⸗ rend er ſeldſt die Vorbeiſchiffenden ganz in der Naͤhe betrachten und erkennen kann.— Dieß alſo die Be⸗ ſchaffenheit des kaiſerlichen Palaſtes im Algemeinen, dieß ſeine Lage— ſeine Ausſichten.


