Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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wuͤrdiget, ſeine Satrapen zum Gruße, und aus⸗ waͤrtige Geſandte zum Handkuſſe zu laßen. Bei ſol⸗ chen Gelegenheiten ſitzt er auf einem zwar niedrigen, aber praͤchtigen Ruhebette in einem kleinen Gebaͤnde, welches von Gold, Silber und Edelſteinen pranget, und mit einem Saͤulen⸗Gange umgeben iſt, welchen Saͤulen vom haltbarſten Marmor gewunden, und mit goldenen Kapitaͤlern tragen. Auſſerdem zaͤhlt man noch 10 eiſerne Thore, welche theils nur dem Sultan und ſeinen vertrauteſten Dienern zugaͤnglich ſind, theils in die Stadt, theils gegen die See hin fuͤhren, und durch welche der Sultan bald zur Jagd, bald zur Fi⸗ ſcherei ſich begiebt.

Obgleich uͤbrigens alle Byzantiniſchen Huͤgel die augenehmſte Ausſicht gewaͤhren, ſo iſt ſie doch bei wei⸗ tem am prachtvollſten und anziehendſten von dem er⸗ ſten Huͤgel, auf welchem der Sultan ſo ganz frei und uneingeſchraͤnkt reſidirt. Dieſer mag in den Gaͤrten oder in dem Palaſte ſich beſinden, ſo uͤberblickt er von vorne den Bosporus; uͤberblickt deſſen beide bluͤ⸗ hende Kuͤſten, beſaͤet mit den Landhaͤuſern der Stadt⸗ Bewohner; uͤberblicket zur Rechten das mit Gaͤrten prangende Chalzedonenſiſche Gefilde; uͤberblickt den Propontis, die haͤufigen Inſeln und die wal⸗ digen Gebirge Afiens; uͤberblicket weiter ruͤckwaͤrts den Goͤtter⸗Berg Olymp ſeinen mit ewigem Schnee bedeckten Scheitel, uͤberblicket endlich in der